Was ist Good Things Outdoor?
Good Things Outdoor ist ein Onlineshop für Camping- und Outdoorequipment. Vom kleinen praktischen Gadget bis hin zu Camping-Mobiliar. Hauptsache durchdacht, kleines Packmaß und wenn es dann noch gut aussieht, PERFEKT! Die Produkte in unserem Shop werden von uns getestet und auf unseren Reisen als „Good Thing“ bewertet. So kam es auch zu unserem Namen.

Wer sind wir?
Wir sind Steffi und Micha. Unsere Reisen waren immer eher Hostel-orientiert und Backpacking-Touren. Wir lieben es draußen zu sein und uns zu bewegen, Leute und Kulturen kennenzulernen. Moutainbiken, wandern, die Natur genießen – das ist für uns wahre Tiefenentspannung.
Wie alles begann …
Eigentlich hatten wir keine Ahnung vom Camping. Aber Bock darauf, und deshalb haben wir es einfach mal versucht: Den Transporter vom Papa geliehen und eine Woche ab an die Mosel. Mit Zelt, Mountainbikes und einem billigen Holzkohlegrill aus dem Baumarkt. Schnell war klar: Die Camping Pros sind wir schon mal nicht. Von A nach B räumen, um an C zu kommen, war eigentlich das Tagesgeschäft. Aber wir wussten auch: Campen ist unser Ding. Und der Traum vom eigenen Camper stand.
Das Problem, nicht als waschechter Camper aufgewachsen zu sein, schien sich im Nachhinein als unser großer Vorteil zu erweisen: Wir haben uns ständig gefragt „Warum gibt es das nicht so?“, „Gibts das auch in klein? Und in schön?!“ Wir hätten eigentlich einen Campingshop für Nicht-Camper gebraucht 😆.
Als Erstes musste das passende, eigene Auto her. Nur welche Kriterien waren da wichtig? In unserem Fall eigentlich nur eins: 100% alltagstauglich muss es sein. Campertauglich natürlich auch, aber nur, wenn wir es brauchen.
Somit fielen Wohnwagen, Wohnmobile, VW California und ähnliche Fahrzeuge für uns raus. Ein Transporter war auch nicht optimal, denn ohne Fenster und mit nur 2 Sitzen erschien uns für unsere Zwecke einfach unpraktisch. Da war der VW Multivan schon eine bessere Lösung. Außerdem kauft man hier das ab Werk verbaute Multischienensystem (und damit das Bett in Form der 3. Sitzreihe) ja quasi schon mit. Fazit: genug Sitzplätze, ausreichender Stauraum, flexibel einsetzbar. Und dann war er plötzlich da, unser „OBI“ 🥰 einfache Ausstattung, eigentlich nichts Besonderes, aber für uns einfach perfekt!



Die ersten Touren mit dem eigene Bus
In den kommenden 1,5 Jahren haben wir unsere Zeit damit verbracht, im Urlaub Listen zu erstellen, was wir brauchen (oder auch nicht) und was wir für die nächste Tour besser machen müssen, zum Beispiel:
- Unseren Stauraum effizienter nutzen.
- Unser Equipment (Stühle, Schlafsäcke etc.) auf kleines Packmaß und geringes Gewicht ausrichten.
- Packlisten, woran man auf jeden Fall denken muss (denn auch im Sommer kann’s regnen 😑).
- Kein großes Umräumen mehr.
- Kochen nur noch außerhalb des Autos (außer in absoluten Notfällen).
- Möglichst großer „Wohnraum“, denn das Wetter ist nicht immer schön.
- Den Kühlschrank von innen zugänglich machen.
- Und das Wichtigste: Es muss immer „aufgeräumt“ aussehen!
Unser Augenmerk lag schnell auf der Multifunktionalität der Dinge: So wird der Kühlschrank-Schrank zum Tisch oder die Heckküche zum Bett. Ausreichend Arbeitsfläche bei der Outdoorküche ist für uns ein absolutes Muss. Und es soll schnell und einfach „demontierbar“ sein. Denn (leider) besteht unser Alltag nicht nur aus Reisen und die Welt entdecken.
Und wie sagt man so schön? „Wenn’s gut werden soll, muss man’s selber machen.“ Gesagt, getan.
So entstanden unser Heckauszug. Und Good Things Outdoor.



Was macht Good Things Outdoor heute?
2024 fassten wir den Entschluss, uns eine 7-monatige Auszeit aus dem Job und unserem Alltag zu nehmen. Und damit standen wir vor einer neuen Herausforderung: Wir wollten unsere Auszeit natürlich nicht zuhause verbringen, sondern Europa entdecken. Aber im Bulli?!
Eine so lange Zeit auf kleinstem Raum zu leben erschien uns ziemlich krass. Und auch ist das Wetter dann ja nicht immer so berechenbar und gut, wie man es aus einem 3-wöchigen Urlaub kennt. 7 Monate Übernachtungen auf Campingplätzen machen sich im Budget natürlich ebenfalls stark bemerkbar. Also fassten wir schweren Herzens einen Entschluss: Für dieses Abenteuer muss der Bulli leider einem größeren Modell weichen. Einige Tränen haben wir vergossen, aber er ist in gute Hände gekommen, die ihn sehr zu schätzen wissen. Und unser neues Projekt nahm seinen Lauf: Der Umbau eines Mercedes Sprinter 907 zu unserem neuen Zuhause auf vier (Allrad-getriebenen) Rädern!
Der Start in den Komplett-Ausbau
Schnell war uns bewusst, dass so ein Sprinter-Ausbau eine ganz andere Nummer als der Ausbau eines Bullis ist. Hier gibt es keine Rückbank, auf die wir für unser Bett aufbauen können, es gibt eigentlich überhaupt keine Verkleidungsteile und die Stromversorgung muss komplett von Null aufgebaut (und vor allem durchdacht) werden. Und diesmal brauchen wir wirklich einen richtigen Camper – hier kommt es nicht darauf an, die Sachen schnell wieder rausnehmen zu können, sondern den Platz optimal für Stauraum oder die Wasserversorgung zu nutzen. Dennoch wollten wir unserer Linie treu bleiben:
- Minimal: Wir bauen nur das ein, was wir essentiell brauchen. Also keine Nasszelle, weil die enorm viel Platz im Innenraum klaut. Toilette haben wir sowieso an Board, und für das Waschen und Duschen finden wir unterwegs entsprechende Lösungen. Und keine voll ausgebaute Heckgarage.
- Functional: Wir verzichten auf den übligen „Schnick-Schnack“, den mittlerweile so ziemlich jeder Camper mit sich bringt – also keine 35 dimmbaren LED-Streifen, sondern Licht an den Stellen, wo wir es brauchen (Sitzecke, Bett, Küchenzeile). In der Heckgarage werden Euroboxen je nach Bedarf in Ringösen verzurrt werden. Somit kann man für den Mountainbike-Trip in den Bikepark am Wochenende auch mal weniger Equipment mitnehmen und man hat zustätzlich noch Platz für das Bike im Innenraum.
- Flexible: Wir bleiben flexibel, wo wir können und integrieren ein Verzurrschienensystem (Airline-Schienen) in das Wohnraumdesign. Somit erreichen wir die maximalste Flexibilität in der kompletten Innenraumgestaltung und dessen Funktionalität.
Somit wurde unser Sprinter quasi ein abgespecktes Expeditionsfahrzeug. In wohnlich.



Wie auch schon beim Bulli haben wir schnell gemerkt, dass der Markt das, was wir brauchen, nicht hergibt. Oder unbezahlbar ist. Somit hat sich unsere Arbeit einen Schritt weiter entwickelt und wir bieten mittlerweile nicht nur unser Heckmodul für den Bulli an, sondern unterstützen unsere Kund:innen auch dabei, ihre Camper-Träume in die Realität umzusetzen.
Wir bieten Individual-Ausbau in bezahlbar. Egal ob Teilausbau, Vollausbau oder nur Beratung. Unabhängig vom Fahrzeugmodell und -alter.